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Angebote für Flüchtlinge

Soziales Beratungsangebot für Flüchtlinge und Asylbewerber

Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Weißeritzkreis e.V.

Telefon. 03504 6902040

weitere Informationen unter: www.awo-weisseritzkreis.de

 

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Positionspapier von Bundesagentur für Arbeit, Landkreistag und Städtetag

Regelungen für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge weiterentwickeln

Träger der Jobcenter legen gemeinsame Vorschläge vor

Die Regelungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) müssen dringend weiter entwickelt und an aktuelle Aufgaben und Problemstellungen angepasst werden. Dazu haben die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag als Träger der Jobcenter heute ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Es enthält Vorschläge, wie der notwendigen besseren Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie der stark wachsenden Anzahl von Flüchtlingen und Asylberechtigten innerhalb des SGB II entsprochen werden kann. Außerdem benennt es Möglichkeiten zur Entlastung der Jobcenter sowie zur Vereinfachung der Verfahren im SGB II und  gibt Anregungen für eine effizientere Bearbeitung.

 

Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Ludwigshafen, sagte: „Die Jobcenter müssen bessere Möglichkeiten erhalten, um sich innerhalb des SGB II intensiver um die Langzeitarbeitslosen kümmern zu können, weil sie oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und ihre Vermittlung auch aufgrund von gesundheitlichen und anderen individuellen Problemen schwierig ist. Um diese Menschen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen, sollte der soziale Arbeitsmarkt durch mehr Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung ausgebaut werden. Nötig sind hier zudem einfachere Regeln für sinnvolle Tätigkeiten. Bestehende Beschränkungen sollten dazu gelockert und ein geeigneter Einsatz von Langzeitarbeitslosen vor Ort mit  der Wirtschaft vereinbart werden.“

Im Positionspapier halten Bundesagentur für Arbeit, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städtetag gemeinsam fest, dass angesichts der Herausforderungen im SGB II beide Finanztitel für Eingliederungsmittel und Verwaltungskosten deutlich aufgestockt werden müssten. Das heißt: Die Jobcenter benötigen eine angemessene Finanzausstattung für gezielte Förderangebote für die Leistungsberechtigten ebenso wie für zusätzliches Personal.

Um Menschen in den Jobcentern intensiver betreuen zu können, sollte das SGB II über die aktuell bereits vom Bundesarbeitsministerium angekündigten Reformen hinaus weiter vereinfacht werden. Dazu sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Reinhard Sager aus dem Kreis Ostholstein: „Wichtig ist, dass die Jobcenter das nötige Handwerkszeug zur Integration der Langzeitarbeitslosen haben. Viele Regelungen im SGB II sorgen für einen zu hohen Verwaltungsaufwand. So muss etwa die Einkommensanrechnung in den Bedarfsgemeinschaften vereinfacht werden und bei demjenigen erfolgen, der das Einkommen selbst erwirtschaftet. Andere Regelungen sind noch immer zu kleinteilig: Zur Vereinfachung gehören sollte beispielsweise die Einführung einer Bagatellgrenze für Erstattungsforderungen oder auch ein pauschaliertes Einstiegsgeld für Selbständige, die aufstockende Leistungen des Jobcenters erhalten.“

Mit Blick auf die möglichst schnelle Integration der Vielzahl anerkannter Flüchtlinge und Asylbewerber enthält das Positionspapier den Vorschlag, die Sprachkurse zur berufsbezogenen Sprachförderung künftig vom Bundesamt für Migration auf die Jobcenter zu übertragen. Das könnte im Bundesamt zu einer Beschleunigung der Asylverfahren beitragen und Verwaltungswege vereinfachen. Favorisiert wird zudem ein ganzheitlicher Beratungs- und Integrationsprozess, angefangen von der Qualifikationsfeststellung und der Hilfe bei der Anerkennung von berufsqualifizierenden Abschlüssen über die Sprachförderung bis hin zum Aufbau weiterer beruflicher Qualifikationen und  der Heranführung an den hiesigen Arbeitsmarkt, z. B. durch Praktikumsplätze und Beschäftigungsmaßnahmen. Im Positionspapier wird darauf hingewiesen, dass Flüchtlinge verpflichtet sind, die ihnen unterbreiteten Angebote der Jobcenter zur Integration in den Arbeitsmarkt anzunehmen. Hinweise auf Chancen und Pflichten müssen Gegenst and des Beratungs- und Integrationsprozesses sein. Bei mangelnder Mitwirkung gelten auch die Sanktionsvorschriften des SGB II.

Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit ist besonders wichtig, die Jobcenter mit der Fülle der aktuell schnell anwachsenden Aufgaben nicht zu überfordern. Dazu sagte Detlef Scheele, Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit: „Das SGB II muss einfacher werden. Dafür ist es notwendig, das SGB II durch Pauschalierung zu entlasten und einem Teil der Menschen den Zugang zur Arbeitslosenversicherung zu erleichtern. Flüchtlinge brauchen möglichst schnell die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen. Die BA wäre bereit, bei der Administration zu unterstützen.“


 

Kontakte:

Deutscher Landkreistag, Dr. Markus Mempel, Pressesprecher, Tel.: 030/590097-312 Deutscher Städtetag, Volker Bästlein, Pressesprecher, Tel.: 030/37711-130


 

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

 

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter: www.twitter.com/bundesagentur

 

 

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Eine App, die das „Ankommen“ erleichtert

Bundesagentur für Arbeit, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bayerischer Rundfunk  und Goethe-Institut stellen themenübergreifende App für Flüchtlinge vor.

Welche Schritte durch das Asylverfahren muss ich beachten? Wann muss mein Kind in die Schule? Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Was tun, wenn ich krank werde? Die Antworten auf diese und weitere, übergeordnete Fragen erhalten Flüchtlinge jetzt in der kostenlosen App „Ankommen“.

 

„Ankommen“ ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland finden sich dort ebenso wie Informationen zum Asylverfahren sowie zum Weg in Ausbildung und Arbeit. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet.

 

Entwickelt wurde die bundesweit bisher einmalige Service- und Lern-App gemeinsam von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesagentur für Arbeit (BA) und Goethe-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR).

 

Heinrich Alt, Ex-Vorstand der BA und Projektkoordinator der App, zu „Ankommen“: „Zeit ist ein wichtiger Faktor bei beruflicher wie bei gesellschaftlicher Integration. Noch existieren Wartezeiten, die aber auch genutzt und minimiert werden können. Unser bewusst niedrigschwelliges Angebot leistet einen wichtigen Beitrag, sich schnell mit allen für den Neustart in Deutschland nötigen Informationen vertraut zu machen.“

 

Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des BAMF zu, „Ankommen“: „Mit der App können sich Asylsuchende gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren informieren. Die App vermittelt auch erste Informationen über Grundwerte in Deutschland.“

 

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts: „Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Wir leisten mit dieser App und dem Sprachkurs des Goethe-Instituts einen wesentlichen Beitrag für die kritischen ersten Wochen nach Ankunft in Deutschland. In diesen ersten Wochen werden Weichen gestellt, die das Leben der Flüchtlinge dauerhaft bestimmen.“

Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayrischen Rundfunks: „Als praktischer Wegbegleiter in der Hosentasche soll die App den Flüchtlingen beim ‚Ankommen‘ helfen, mit Sprach-, Kultur und Wertevermittlung sowie praktischen Tipps für den Alltag. Dieses deutschlandweit bislang einmalige Projekt wurde innerhalb weniger Wochen realisiert und ist darauf angewiesen, dass die Vertreter aller staatlichen und kommunalen Behörden und der Hilfsorganisationen es vor Ort einsetzen. Das Angebot soll kontinuierlich weiterentwickelt werden und ist offen für zusätzliche Partnerschaften und Inhalte.“

 

Das BAMF übernimmt die Gesamtverantwortung für die App und hat gemeinsam mit der BA sowie dem Goethe-Institut die Inhalte bereitgestellt. Der BR hat die technische Entwicklung der App realisiert und berät die Partner in redaktionell-didaktischer Hinsicht.

 

„Ankommen“ steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Die App ist zunächst verfügbar für Smartphones mit dem Betriebssystem Android und – nach Freigabe im App Store - auch auf iOS. Download über die jeweiligen App-Stores. Weitere Information auch über https://www.ankommenapp.de

 

 

       Iris Hoffmann
       Pressesprecherin
       Presse/Marketing
       Telefon:    03501 791-303
       Telefax:    03501 791-665
       Mobil:       0170  5635868
       E-Mail:     Pirna.PresseMarketing@arbeitsagentur.de
      
Internet:     www.arbeitsagentur.de   

       Besucheradresse
       Agentur für Arbeit Pirna
       Seminarstr. 9
       01796 Pirna

 

       * Postanschrift
      
Agentur für Arbeit Pirna
      
01793 Pirna

 

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Vielfalt ist Chance: McDonald‘s stellt BA 20.000 Sprachkurse zur Verfügung

 

McDonald‘s stellt der BA 20.000 Sprachkurse für schutzsuchende Menschen in Deutschland zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit LinguaTV unterstützt das Unternehmen so die Integration der Flüchtlinge in Deutschland.

 

Der aktuelle Zustrom von Bürgerkriegsflüchtlingen nach Deutschland stellt eine beispiellose Herausforderung dar. Um diese zu bewältigen, müssen die Menschen schnellstmöglich in unsere Gesellschaft integriert werden. Grundbedingung für eine gelingende Integration ist der Erwerb der deutschen Sprache. McDonald’s Deutschland stellt nun der Bundesagentur für Arbeit (BA) 20.000 Deutsch-Sprachkurse zur Verfügung. Diese 3-Monats-Lizenzen werden in Kooperation mit LinguaTV angeboten.

 

Raimund Becker, Vorstand der BA, hierzu: „Viele Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung zu uns kommen, bleiben für längeren Zeit oder sogar für immer. Damit sie ihren Lebensunterhalt schnell selbst bestreiten können, braucht es eine verstärkte Unterstützung und Förderung bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Denn nur durch diese kann auch eine gesellschaftliche Integration von Dauer sein. Deshalb begrüßen wir die Unterstützung von McDonald’s und LinguaTV, unser Angebot an Online-Sprachkursen weiter aufstocken zu können und freuen uns über das Signal, das von diesem Schritt ausgeht.

 

„Wenn wir wollen, dass aus dieser großen Herausforderung eine großartige Chance für Deutschland wird, müssen wir die neue Vielfalt durch aktive Maßnahmen begleiten. Aus unserer Erfahrung ist die gemeinsame Sprache eine Grundlage für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen. In unseren Restaurants wie in unserem Land! Mit den Online-Sprachkursen wollen wir unseren Beitrag leisten“, so Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender von McDonald’s Deutschland.

 

Über LinguaTV:

Die Sprachplattform www.linguatv.com bietet Trainingsvideos, die in authentischen Gesprächssituationen zeigen, wie Muttersprachler die jeweilige Fremdsprache im Kontext anwenden. Die audiovisuellen Lerninhalte werden durch ein umfangreiches Online-Angebot an Lernhilfen, interaktiven Übungen, Lernspielen sowie individuellen Lernreports und Lerngruppen ergänzt, die eine multimediale und individuelle Gestaltung des Sprachlernens ermöglichen.

 

 

 

 

 

Kontakt

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