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Rundwanderweg II

Dippoldiswalde – Elend – Ulberndorf – Dippoldiswalde

Ausgangspunkt: Dippoldiswalde Busbahnhof

Vom Busbahnhof über den Obertorplatz überquert man die B170 an der Ampelkreuzung und schlägt den Reinholdshainer Weg in Richtung Blockhütte ein.

An der Gabelung erinnert eine Wegesäule aus dem Jahre 1835 an frühere Zeiten.
Von dem Wanderweg, der etwa parallel zur Glashütter Straße verläuft, erkennt man vor dem Gewerbegebiet ein Gelände, heute Fortbildungswerk Sachsen gGmbH, an dem früher eine von vielen Mühlen in dieser Gegend stand. Diese Oppeltmühle war Knochenmühle mit Abdeckerei.

Die Blockhütte, 1999 von ABM-Kräften erbaut, lädt unter einer großen Linde, zum Verweilen und Schauen auf die Umgebung ein.

Weiter folgt man der Verlängerung des Reinholdshainer Weges, bis fast zum Ende und biegt dann nach rechts in die Alte Poststraße ein, die bei Elend auf die Hohe Straße einmündet. Auf dieser in südlicher Richtung einige hundert Meter weiter, zweigt rechts bei einer Wegesäule ein breiterer Weg zum Roten Kiesweg ab, der links liegen bleibt.

Weiter geradeaus bis zu einer Gabelung (auf der Waldseite, etwas versteckt eine Wegesäule) führt der Weg nach links, zwischen Wald und Feld in den Wald hinein, durch Wiesen bis nach Ulberndorf, Frauendorfer Straße. Bevor diese auf die B 170 einmündet, zweigt rechts der Langenwolschendorfer Weg ab, der hinter der dem Gasthaus „Zur Frankenmühle“ vorbei, zum Haltepunkt der Kleinbahn führt.

Die ehemalige Frankenmühle wurde früher als Obere Mühle bezeichnet, sie war eine Getreidemühle mit zwei Mahlgängen und etwas Landwirtschaft. Ein Teil des alten Mühlsteins steht noch im Hof.

Das Gelände gegenüber des Haltepunktes, zuletzt Kaffeefilterherstellung, war früher Pappenfabrik und bis zurück ins 16. Jahrhundert, berichtet die Geschichte, von einer Schleifmühle, einem Pochwerk, einer Nagelschmiede in der Nähe.

Vorbei am Haltepunkt, rechts ab, gelangt man über den Schulweg und die alte Straße in Richtung Niedermühle. Nach Bränden und Umbauten war sie mal Ölmühle, Mahlmühle mit zwei Gängen, zuletzt Schneidemühle.

Nach einigen Metern entlang der B 170 zweigt rechts der Weg zur Eichleite ab. Einen Blick über die Straße riskierend, fällt ein Fabrikgelände auf, heute Pneumatik Hydraulik GmbH. Früher befand sich auf diesem Gelände eine Graupenfabrik.

Die Graupenmühle hatte zeitweilig auch einen Mahlgang. Wöchentlich gingen große Mengen der Erzeugnisse nach Dresden, bis sie durch Neuerungen anderer Betriebe einging und hier Holzwaren und später Musikinstrumente gefertigt wurden.

Die Eichleite, oberhalb von Straße und Weißeritz entlang, führt an der unten im Tal am Mühlgraben gelegenen alten Hafermühle vorbei. In der Hafermühle von Louis Schmidt wurden noch bis 1990 Haferflocken produziert. Der Mühlgraben, etwa parallel zum Weg, ab hier Walksteig, trieb früher die Lohmühle und die Walk- später Mendenmühle an.

Bis 1987 existierte der unter Denkmalschutz stehende Mühlenkomplex der Lohmühle, dann führte der damalige Eigentümer umfangreiche Abrissarbeiten durch und so kann man sich heute nur schwer die damalige Mühlenromantik vorstellen.

Die Walkmühle, heute Amt für Katastrophenschutz, war früher einmal eine Ölmühle, später eine Mahlmühle, die Mendenmühle. Der Walksteig führt zur Altenberger Straße und diese aufwärts erreicht man wieder den Busbahnhof.

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