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Schul- und Heimatmuseum Schmiedeberg

im Bürgerhaus Schmiedeberg
Altenberger Str. 19
01744 Dippoldiswalde

Öffnungszeiten:

Donnerstag 15.00 - 17.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

Verantwortliche:

Frau Monika Lotze
Frau Angelika Krenkel

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Das Schulmuseum im Vereinshaus Schmiedeberg, hat wie andere Räume in dem Gebäude, attraktive Gestalt angenommen. Zahlreiche Bürger konnten sich bei der Eröffnung des Hauses im Juni 2005 davon überzeugen.
Die Ausstellung im Schulmuseum zeigt in zwei getrennten Bereichen ein altes Klassenzimmer mit Einrichtungsgegenständen, die glücklicherweise ihr angejahrtes Dasein auf dem Schulboden überstanden haben und im anderen Teil eine Dokumentation über die 300-jährige Schulgeschichte Schmiedebergs. Überall wird die Präsentation mit alten Lehrmitteln, Büchern, Anschauungsmitteln und Fotos ergänzt. Das macht diese Schau besonders reizvoll. Eine beachtliche Anzahl dieser Exponate wurde uns von spendablen Einwohnern für das Museum übergeben.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.


Die Arbeit im Museum und an der Ausstellung geht immer weiter. Es wird weiter geforscht, gesammelt und gestaltet. Geplant sind wechselnde Ausstellungen die spezielle Themen in den Mittelpunkt stellen. Anregungen und weitere Exponate nehmen wir auch weiterhin gerne entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Alte Museum von Schmiedeberg 

Dem Alter zur Ehr`,
der Jugend zur Lehr´!“

 

1912 wurde vom damaligen Chronisten Paul Eichhorn (1869-1953) eine Sammlung vieler historischer, wertvoller Exponate eröffnet. Mit dem Schuldirektor Kadner und Lehrer Engelmann zusammen entstand der „Altertumsverein“, unter dessen Regie ein Museum mit zum Teil einmaligen Stücken aus der Vergangenheit Schmiedebergs ins Leben gerufen wurde. Ziel war es ,“von Sitten, Gebräuchen, Kunst und Arbeit Schmiedebergs und seiner Umgebung“ zu berichten.

Von vorwiegend wohlhabenden Bürgern des Ortes sowie Kirche und der ehemaligen Begräbniskasse der Knappschaft stammten sehr wertvolle Stücke („mit Vorbehalt der Eigentumsrechte“); so zum Beispiel die Knappschaftsfahne von 1854 und ein Knappschaftspokal von 1688 mit sieben zinnernen Anhängemünzen. Eine Inventarsliste zeigt 224 Museumsstücke an.

Das Museum war in der Alten Schule untergebracht und hatte jeden 1. und 3. Sonntag im Monat vormittags von 11 bis 12 Uhr geöffnet. 1915 wurde es in das Eigentum der Gemeinde übernommen.

Bis 1945 wurde dieses Museum in der Schule bewahrt , hatte jedoch einige Leuchter aus Messing sowie Gewichte der Kriegswirtschaft zur „Verstärkung der Metallreserve“ opfern müssen.

Im Oktober 1945 wird vom Landratsamt die Eröffnung aller Museen und Erarbeiten genauer Inventarverzeichnisse angeordnet. Verantwortlich damals waren Arthur Rentsch und Max Schmidt. In einer Nachprüfung bestätigen sie den o.g. Bestand.

1956 führt der damalige Direktor Herr Mühle in einem Schreiben an den Rat des Kreises mit Auszug aus dem Inv.-Verzeichnis 1946 die Unterbringung der Sammlung in Kisten auf den Schulboden an.

Und nun beginnt die Zeit, die genaue Angaben über das Museum verschwimmen lässt, denn 1961 lagerten diese Kisten (3 ) auf dem Boden der Gemeindeverwaltung und ein Großteil der Museumsstücke wurde laut einem Übernahmeprotokoll in das Polytechnische Kabinett des Betriebes übernommen, mit der Absicht, es dort der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

Von da an verliert sich seine Spur.


Unsere Fragen an alle :

Wer hat über den Verbleib der unersetzlichen Exponate des alten Museums Kenntnis ?

Einige Jahrzehnte lang fristeten sie unbeachtet und wohl auch ungeschätzt auf Böden, in Abstellkammern u.a. ihr Dasein.

Wurden solche Gegenstände irgendwo, irgendwann gefunden, sichergestellt oder untergebracht ?

Wir sind sehr interessiert, die alte Sammlung wenigstens teilweise wieder zusammenzutragen, um sie vielleicht im Jahr 2012 zur 600–Jahrfeier unseres Ortes präsentieren zu können.

 

Die Tatsache, dass einige Sammelstücke wieder aufgetaucht sind, lässt uns auf Erfolg hoffen.

Genauere Informationen über das Alte Museum erhalten Sie im Schulmuseum.

 

Monika Lotze-Rogalli . Schulmuseum

 

 

 

 

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01744 Dippoldiswalde
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Fax: 03504 - 6499702

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